Celle (NI) – Bei einem Brand in einem ehemaligen Hotel-Restaurant hat die Feuerwehr Celle in der Nacht zu Mittwoch acht Menschen das Leben gerettet. Der Rettungsdienst musste fünf Menschen mit Rauchgas-Vergiftungen in eine Celler Klinik einliefern. Einer der Patienten wurde am Morgen in einem lebensbedrohlichen Zustand per Hubschrauber in eine Klinik nach Halle verlegt. Der [...]
Ochtrup (NW) – Binnen Sekunden war die Sicht auf der Autobahn 31 zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup durch dichten Nebel behindert. Viele Autofahrer fuhren jedoch, ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren, mit hohen Tempo weiter. Es kam zu einer Massenkarambolage mit mehreren Toten und Verletzten. Vox sendet am Sonntag in seiner Beitragsreihe “Unfallakte” eine Analyse [...]
Moderne Technik in Fahrzeugen bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen.
Für Verletzte zählt jede Minute, um nach einer Erstversorgung möglichst schnell ins Krankenhaus zu kommen. An welcher Stelle der Karosserie hydraulische Rettungsscheren oder Spreizer anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften aber nicht immer
bekannt. Oftmals können sie nicht einmal Typ und Baujahr des deformierten Fahrzeugs in der Kürze der Zeit zweifelsfrei bestimmen.
Abhilfe bietet die vom ADAC erarbeitete und als Standard geforderte Rettungskarte. In Autos mit Airbags sollte sie künftig bei Auslieferung hinter der Fahrer-Sonnenblende angebracht sein.
Die Rettungskarte liefert den Einsatzkräften wichtige Informationen zum Modell und Baujahr. Sie zeigt grafisch die Verstärkungen der Karosserie und die im Fahrzeug angebrachten Airbags an und liefert günstige Ansatzpunkte für Schneidegeräte der Feuerwehr.
Neben den Fahrzeugherstellern selbst, bietet der ADAC auf seiner Homepage kostenlos und immer aktuell einen Link zur Rettungskarte Ihres Fahrzeuges an. So kommen auch Sie rasch zu Ihrer eigenen Rettunskarte.
In allen Neuwagen sollte die Rettungskarte bereits bei Auslieferung hinter der Fahrersonnenblende angebracht sein, um den schnellen Zugriff der Rettungskräfte zu gewährleisten. Damit sich die eingezeichneten Bauteile optisch besser unterscheiden, ist ein Ausdruck in Farbe unbedingt erforderlich.
Vergessen Sie bitte nicht in Ihrer Rettungskarte Nachrüstungen wie z.B. den Einbau einer Gasanlage nachtragen zu lassen.
1. Laden Sie sich Ihre Rettungskarte einfach und bequem über die Homepage des ADAC herunter und drucken Sie diese in Farbe aus. Wenn Sie Ihre Rettungskarte nicht selbst in Farbe ausdrucken können, hilft Ihnen Ihre ADAC Geschäftsstelle.
2. Befestigen Sie die Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.
3. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle.
Alle Informationen zur Rettungskarte finden Sie auch noch einmal zusammengefasst und zum Download in der Broschüre des ADAC.